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Glossar
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AEC
Abkürzung für "Architecture, Engineering and Construction", womit alle computergestützten Anwendungen in der Architektur, Bauingenieurwesen (Hoch- und Tiefbau), Energietechnik, Stahl- und Anlagenbau sowie Fabrik- und Büroplanung zusammengefaßt sind. Häufig liegt der Schwerpunkt auf CAD-Anwendungen, wenn über AEC-Software gesprochen wird. Aber im Sinne einer ganzheitlichen, zielorientierten Anwendung sollte man angefangen bei der AVA, über CAD- und FM-Anwendungen bis hin zur Statik oder Wärmebedarfsermittlung alle Aspekte des Bauwesens einbeziehen.

ASP (1)
Abkürzung für "Active Server Pages" • Microsofts Konzept für dynamische Web-Seiten, deren Inhalte serverseitig generiert werden (siehe auch ActiveX und PHP).

ASP (2)
Abkürzung für "Applikations-Service-Provider" • Ein Geschäftsmodell, um Anwendungsprogramme über das Internet zu vermieten.

ASP (3)
Abkürzung für "Application Service Provisioning" • Während sich das Application Service Providing in erster Linie mit dem Basis-Dienst der Applikationsbereitstellung beschäftigt, ist das Application Service Provisioning zusätzlich mit den Sicherheitsaspekten des Applikationsdienstes in Verbindung zu bringen. Das Provisioning beschreibt im Wesentlichen den Prozess, der einzelne Applikationskomponenten an die entsprechenden Benutzergruppen verteilt. Das Application Service Provisioning beinhaltet demnach, zusätzlich zum Basis-Dienst, Informationen über Applikations-Zugriffsregeln inklusive Identifizierung und Authenti-fizierung. Schon im Laufe des Jahres 1999 formierten sich weltweit über 200 ASPs (Application Service Provider), deren Geschäftstätigkeit ausschließlich auf das neue Service-Modell des ASP (Application Service Provisioning) ausgerichtet ist. Laut einer Forrester-Studie (ehemals Forit) nutzen nur fünf Prozent der Unternehmen in Deutschland derzeit die Möglichkeit, Softwareanwendungen über das Internet befristet anzumieten. Dagegen nehmen 78 Prozent der US-amerikanischen Firmen dieses Modell wahr. Die Untersuchung, in der über 200 EDV-Entscheider befragt wurden, bescheinigt ASP in Deutschland ein hohes Marktpotential, das wegen eines unzureichenden Angebotes jedoch bisher nicht realisiert wurde.

AVA
Abkürzung für "Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung" • In Deutschland setzte die Diskussion um EDV im Bauwesen gegen Ende der 60er Jahre ein. Der Schwerpunkt wurde dabei auf die standardisierte Beschreibung von Bauleistungen gelegt, die im Bereich Ausschreibung, Vergabe, Abrechnung (AVA) eingesetzt werden konnten. Ein "Gemeinsamer Ausschuß für Elektronik im Bauwesen" (GAEB), in dem Vertreter aus Bauindustrie, Verwaltung und Architektenschaft zusammen saßen, überprüfte die Anwendungsmöglichkeiten und brachte Anfang der 70er Jahre das Standardleistungsbuch (StLB) heraus (siehe auch DBD, Mengenermittlung).

Bildwiederholfrequenz
... gibt an, wie oft das Monitorbild in einer Sekunde aufgebaut wird. Je schneller dies geschieht, um so weniger flimmert das Bild. Da das menschliche Auge relativ träge ist und der Bildschirm immer etwas nachleuchtet, nimmt man den Aufbau ab einer bestimmten Wiederholfrequenz nicht mehr wahr und erhält so den Eindruck eines Standbildes. Im Gegensatz zum Fernseher mit seinen bewegten und schnell wechselnden Szenen (hier fällt das Flimmern nicht auf), muß beim Computer mit seiner meist unbewegten Darstellung ein schnellerer Aufbau erfolgen (Mindestens 75 Hz Bildwiederholfrequenz sind laut TÜV notwendig, damit der Anwender das Bild als flimmerfrei empfindet.). Zum Vergleich: beim Fernseher sind's 25 Bilder pro Sekunde . Allerdings hängt dieser Wert auch von der Empfindlichkeit der Augen ab. Manche Personen empfinden das Bild erst ab 85 Hz als flimmerfrei und andere schon bei 70 Hz (siehe auch Horizontalfrequenz, Interlaced-Verfahren).

Bus-Taktfrequenz
Mitentscheidend für die Leistung des gesamten Computers ist die Geschwindigkeit, mit der die Daten vom Hauptspeicher über den Rechnerbus zu den Steckkarten übertragen werden. Ein Maß für die Geschwindigkeit ist die Bus-Taktfrequenz. Ein Rechner mit einer Bus-Taktfrequenz von 33 MHz kann z.B. pro Sekunde ein Drittel mehr Daten zur Grafikkarte übertragen als einer mit 25 MHz. Bis Ende 1999 wurden üblicherweise Taktfrequenzen von 66 oder 100 MHz verwendet; ab 2000 etablierten sich Motherboards mit 133 MHz. siehe Computerbus (PCI, ISA,...), Taktfrequenz / Taktrate, Taktverhältnis (zwischen internem CPU-Takt und externem System-Takt)

Byte
Ein Byte ist die kleinste adressierbare Speicherstelle. Es besteht aus 8 Bits. Da ein Bit zwei Zustände einnehmen kann, ermöglicht ein Byte (2 hoch 8) 256 Kombination und damit die Darstellung von 256 verschiedenen Zuständen oder Zeichen. außerdem: 1 KByte = 1024 Byte, 1 Megabyte = 1024 KByte.

CAAD
Abkürzung für "Computer Aided Architectural Design" (siehe auch CAD)

CAD
"Entwurf" bedeutet "Zeichnen". "Zeichnen" bedeutet in der Computerbranche "CAD

CAE
Für alle rechnerunterstützten Ingenieurarbeiten hat sich der Oberbegriff CAE (Computer Aided Engineering) durchgesetzt. Dazu gehören: CAP (Computer Aided Planing) für die Arbeitsplanung und -vorbereitung, CAD (Computer Aided Design) für Entwurf, Konstruktion und Berechnung, CAM (Computer Aided Manufacturing) für Fertigungssteuerung, CAQ (Computer Aided Quality) für Qualitätssicherung und CAT (Computer Aided Testing) für Testverfahren. CAFM Abkürzung für "Computer Aided Facility Management"

CRM
Abkürzung für "Customer Relationship Management"
• CRM ist der Oberbegriff für das gezielte Gestalten von Kundenbeziehungen mit dem Ziel der langfristigen Kundenbindung. Customer-Relationship-Management-Systeme sammeln und analysieren Informationen über das Anrufverhalten (z.B. in einem Call-Center) oder Kaufverhalten von Kunden. CRM-Systeme wollen also helfen, die Kundenzufriedenheit zu verbessern. Die Gartner Group charakterisiert CRM in einer Studie als "Businessstrategie, die die Bedürfnisse heutiger und zukünftiger Kunden verstehen und antizipieren (vorwegnehmen) will“. Das Marktforschungsinstitut prognostiziert für den CRM-Softwaremarkt ein jährliches Wachstum von mehr als 50 Prozent. Danach wird das Marktvolumen bis zum Jahr 2002 weltweit auf 4 Milliarden Dollar ansteigen. Allein auf Deutschland entfallen davon 1,9 Milliarden DM.

DDC
Abkürzung für "Display-Data-Channel" (Monitor-Plug 'n' Play).
Sind Monitor und Grafikkarte DDC-fähig, tauschen beide über das Betriebssystem ihre Informationen aus und stellen sich optimal aufeinander ein. Mittlerweile gibt es drei DDC-Varianten: DDC1, DDC2 und DDC2AB DDC1-Standard: Der Monitor sendet seine Identifikationsdaten an die Grafikkarte, die die Daten steuert und anpaßt DDC2-Standard: Monitor und Grafikkarten tauschen gegenseitig ihre Informationen aus und stellen sich automatisch aufeinander ein.

DDoS
Abkürzung für "Distributed Denial of Service" ("denial": Ablehnung, Leugnung)
• Im Februar 2000 wurden verschiedene, große Internet-Dienste (wie z.B. Yahoo, CNN, Amazon, eBay, ETrade ) durch DDoS-Attaken lahm gelegt. Hierbei hatten sich die Angreifer Zugang zu hunderten von Rechnern im Internet verschafft (darum das "distributed"), um die Wirksamkeit ihrer Attaken durch die Vielzahl der gleichzeitig angreifenden Rechner stark zuerhöhen.
Die beobachteten Angriffe basierten auf zwei wesentlichen Schwachstellen: Zum einen konnten die Absenderadressen der "angreifenden" Datenpakete gefälscht werden (IP-Spoofing), zum anderen konnten vor den eigentlichen Angriff auf einer großen Anzahl dritter - nur unzureichend geschützter - Internet-Rechner unberechtigterweise Programme installiert werden, die dann ferngesteuert durch massenhaft versendete Datenpakete den eigentlichen Angriff ausführten. Das besondere an diesen DDoS-Angriffen ist, dass diese daher auch diejenigen treffen können, die sich ansonsten optimal vor Eindringlingen aus dem Internet geschützt haben. Insofern sind Rechner, auf denen noch nicht einmal sogenannte Grundschutzmaßnahmen umgesetzt sind, nicht nur für den jeweiligen Betreiber eine Gefahr, sondern auch für alle anderen Rechner im Internet.
Wirksame Maßnahmen gegen verteilte Denial-of-Service-Angriffe müssen in einer konzertierten Aktion an vielen Stellen in der vorhandenen komplexen Internetstruktur getroffen werden. Serverbetreiber im Internet, die Ziel der genannten Angriffe waren, können eine Reihe von sinnvollen Maßnahmen ergreifen, aber das DoS-Problem nicht vollständig lösen. Vielmehr müssen verschiedene Zielgruppen (Inhalte-Anbieter, Serverbetreiber, Netzvermittler und Endanwender) - jeder in seinem Bereich - tätig werden.

DFP
Abkürzung für "Digital-Flat-Panel" oder "Digital-Flat-Panel Port"
• Im Mai 1998 werden Pläne über neue Anschlüsse für LCD-Monitore laut: Grafikkarten könnten danach schon bald wieder zwei verschiedene Ausgänge haben: Eine von Grafikchip-Hersteller ATI ausgehende Digital-Flat-Panel-Initiative bemüht sich, einen Standard für eine speziellen LCD-Monitor-Schnittstelle zu bestimmen und der VESA zur Standardisierung vorzuschlagen. Mit von der Partie sind unter anderem Compaq, Fujitsu, Acer, ViewSonic, Mag und 3M
Hintergrund: Schließt man einen LCD-Monitor an die VGA-Schnittstelle an, geht das Signal einen doppelten Umweg: Zunächst wird das digitale Signal auf der VGA-Karte in ein analoges Signal umgewandelt, um dann im LCD-Monitor wieder digitalisiert zu werden. Der neue Anschluß soll dagegen das digitale Signal direkt an der Grafikkarte zur Verfügung stellen, so daß die technisch aufwendige und mit Qualitätsverlusten behaftete Signalwandlung entfällt.

DSTN-Display
Abkürzung für "Double Super Twisted Nematic"-Display.
Bei dieser Bildschirm-Technik für Notebooks erfolgt die Pixelansteuerung spalten- und zeilenweise. DSTN-Displays sind langsamer und kontrastärmer als die ebenfalls passiven HPA-Bildschirme und die aktiven TFT-Displays. siehe auch DFP, DVI, HPA, LCD, TFT

DWF
Abkürzung für "Drawing Web Format"
• ein stark komprimiertes Dateiformat (ein "Plotter"-Format), das AutoCAD aus DWG-Zeichnungsdateien erstellt. DWF-Dateien eignen sich besonders, um Zeichnungen im INTERNET veröffentlichen und betrachten zu können.

DWG Standarddateiformat zum Abspeichern von Vektorgrafiken in AutoCAD.

DXF
Abkürzung für "Drawing Exchange Format"
• von Autodesk für AutoCAD entwickelt ist das DXF-Format der derzeit von den meisten CAD-Systemen unterstützte Standard für den Austausch von Vektordaten. Die Ablösung des DXF-Standards im Bauwesen durch den IFC-Standard steht aber an.

EDM
Abkürzungen für "Engineering Data Management"
• Verschmelzung der Datenströme aus Konstruktion, Auftragsabwicklung und Fertigung. EDM berührt zudem das Product Data Management (PDM), Workflow-Management, Electronic Document Management (nicht selten auch mit "EDM" abgekürzt), Scannen und Archivieren, Client-Server-Lösungen, PPS-Systeme etc.

Facility Management (FM)
Facility Management ist ein unternehmerischer Prozeß, der durch die Integration von Planung, Kontrolle und Bewirtschaftung bei Gebäuden, Anlagen und Einrichtungen (facilities) und unter Berücksichtigung von Arbeitsplatz und Arbeitsumfeld eine verbesserte Nutzungsflexibilität, Arbeitsproduktivität und Kapitalrentabilität zum Ziel hat.
Die Entwicklung in Deutschland folgt der internationalen Entwicklung mit einem Abstand von mehreren Jahren. Entsprechende Software wird häufig von CAD/AEC-Herstellern angeboten. In diesen Fällen übernehmen meistens Module, die auf einer gemeinsamen Basis aufsetzen

FEM
Abkürzung für "Finite Elemente Methode"
• Mit der FEM lassen sich die Eigenschaften komplexer Bauteile analysieren und durch die Variation von Parametern die Einflüsse konstruktiver Änderungen simulieren. FEM wird vor allem in der Festkörpermechanik, der Thermodynamik oder der Strömungsmechanik eingesetzt - aber auch von Statikern, die sparsam bemessen wollen und nicht prinzipiell auf q-l-Quadrat-Achtel setzen. Dabei wird die Bauteilgeometrie vom Konstrukteur durch eine Modellstruktur aus finiten (lat. begrenzt, benachbart) Elementen definiert. Die Überlagerung des Verhaltens der einzelnen Elemente, z.B. unter Last führt dann zu Aussagen über das Verhalten des gesamten Systemkomplexes.

Fibre Channel
Schnelle Schnittstelle, die bereits 2000 oder 2001 den SCSI-Bus abhängen kann (betrachtet aus der Sicht vom März 1999). Neben sinkenden Preisen für Fiber-Channel-Geräte, fördert die neue SAN-Technik diesen Trend. Zahlreiche Hersteller haben ihre Unterstützung für Fibre Channel angekündigt - darunter Dell, EMC und jetzt auch wieder IBM. IBM hatte die Schnittstelle schon vor Jahren entwickelt, sich aber dann auf die Serial Storage Architecture (SSA) konzentriert. SSA ist zwar billiger als Fibre Channel, dafür aber nicht ganz so schnell. Beide Schnittstellen bieten mehr Bandbreite und ermöglichen weitere Distanzen als SCSI.

Firewall
Englische Bezeichnung für "Feuermauer" / "Brandmauer"
• Technik in Form von Hard- und/oder Software, die den Datenfluß zwischen einem privaten und einem ungeschützten Netzwerk (also LAN und Internet) kontrolliert bzw. ein internes Netz vor Angriffen aus dem Internet schützt. Dazu vergleicht eine Firewall z.B. die IP-Adresse des Rechners, von dem ein empfangenes Datenpaket stammt, mit einer Liste erlaubter Sender - nur deren Daten duerfen passieren.

FireWire
Die IEEE 1394-Technologie, auch einfach nur "Firewire" oder "i.LINK" genannt, bezeichnet eine recht neue serielle Schnittstellentechnologie für Computer- und Videogeräte zur Übertragung digitaler Daten mit bis zu 400 Mbit / Sek.

GIS
Abkürzung für "Geographisches Informationssystem"
• Computergestützte Werkzeuge und Methoden, die in der Lage sind, flächenbezogene geographische Daten zu erheben, zu verwalten, abzuändern und auszuwerten. Solche Daten liegen in Form räumlicher (grafischer) Daten und beschreibender Informationen vor: Räumliche Daten befassen sich mit der Lage, Ausprägung und den Beziehungen von geometrischen Informationen untereinander wie z. B. Entfernungen, Nachbarschaftsbeziehungen, Flächengrößen etc.
Die beschreibenden Daten (Merkmale oder Attribute) beziehen sich auf die näheren Eigenschaften der geometrischen Daten. Mit GIS kann daher nicht nur gezeichnet werden, sondern die reale Welt kann durch die gleichzeitige Bearbeitung von beschreibenden Daten modellhaft flächenbezogen dargestellt werden. Normalerweise dienen hierzu unterschiedliche thematische Karten wie z. B. topographische Karten, Grundwasserkarten, Bodentypen, Landnutzungstypen, Straßen, Flüsse aber z. B. auch Verwaltungsgrenzenkarten als Grundlage. Werden alle diese flächenbezogenen Daten zusammen in einem Informationssystem abgespeichert, spricht man von einem Geographischen Informationssystem oder GIS. Der Anwender analysiert und wertet die geographische Datenbasis mit geeigneten Software-Werkzeugen aus.

Konvergenz
Wörtlich: Bündelung oder Zusammentreffen bei Monitoren ist mit Konvergenz die Bündelung der Elektronenstrahlen gemeint. Schlagwort für das Zusammenwachsen von Computer- und Fernseh-Technologie • So wird es möglich, über das TV-Gerät auf Online-Angebote zuzugreifen oder auf dem PC TV-Programme zu sehen.

LAN
Abkürzung für "Local Area Network": lokal angelegtes Netzwerk
• im Gegensatz zu WAN, das überregional das Arbeitsstationen und Netzwerke verbindet. "Lokal" bezieht sich in diesem Sinne auf einen gemeinsamen Standort, wie beispielsweise ein Firmengelände oder einen Raum.

NURBS
Abkürzung von "Non-Uniform Rational B-Spline und Surfaces"
• NURBS sind mathematische Kurven oder Flächen, die beliebige Formen von einfachen 2D Linien, Bögen oder Rechtecken bis zu organischen 3D-Freiformflächen und Volumenkörper darstellen können. NURBS Modelle werden wegen ihrer Genauigkeit und der hohen Verbreitung im Grafik- und Industriedesign, in der mechanischen Konstruktion und Fertigung und bei Animationsprojekten eingesetzt.

OpenGL
Abkürzung für "Open Graphics Language" • 3D-Software-Schnittstelle (3D-API), die ab Windows NT fester Bestandteil von Windows ist (für Windows 95 ist ein entsprechender Nachtrag verfügbar).
OpenGL basiert auf Iris GL von Silicon Graphics und wurde von Microsoft lizensiert.

Open-Source-Software
Software, deren Quellcode veröffentlicht wurde und an dem freie Programmierer (Studenten,...) arbeiten können. LINUX und IntelliCAD sind typische Open-Source-Projekte.

PCMCIA / PCMCIA-Karte (PC-Card)
Abkürzung für "Personal Computer Memory Card International Association" • internationale Vereinigung zum Festlegen von Normen für Speicherkarten. Daraus resultierten die Standards (TYP I, TYP II und TYP III) für Erweiterungskarten im Scheckkartenformat. Diese Speicherkarten unterstützen Plug and Play und arbeiten stromsparend. Zwischenzeitlich setzt sich statt "PCMCIA-Karte" der Begriff "PC-Karte" durch.

Plasmabildschirm
Flacher Bildschirm, der bei einigen tragbaren Computer verwendet wurde. Das Plasma ist ein spezielles Gas, das Entladungen durch Spannungsimpulse hervorruft und so ein Bild erzeugt.

Plotter
Peripheriegerät zum Zeichnen • druckerähnliches Gerät, das ursprünglich mit einem Stift Punkte oder Linien auf das Papier überträgt. Inzwischen hat sich auch bei Plottern die Tintenstrahltechnologie durchgesetzt.

Power-Management
Sobald der Monitor kein Signal mehr vom Rechner erhält, fährt er seinen Energieverbrauch herunter und schaltet in einen Stromsparmodus. Unmittelbar nach Inbetriebnahme des Rechners (z.B. durch Tastendruck) verfügt der Monitor wieder über seine volle Leistungsfähigkeit. VESA-DPMS: Energiesparmodus nach VESA-Standard EnergyStar: Energiesparmodus nach den Richtlinien der amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA NUTEK: die schwedische Variante des EPA-Standards.

RAID-System
Abkürzung für "Redundant Array of Inexpensive Disks"
• Bei RAID-Systemen steht die Sicherheit von Festplatten-Daten im Vordergrund. Ein RAID-System ist in der Lage, Daten redundant zu speichern, also auf mindestens einer weiteren Festplatte nochmals abzulegen

RGB
Abkürzung für "Rot, Grün, Blau" • Farbmodell, bei dem sich alle Farben aus einem Mischungsverhältnis der drei genannten ergeben

SAN
Abkürzung für "Storage Area Network" • Als SAN bezeichnet man mehrere dedizierte Speichergeräte; der Zugriff erfolgt in der Regel über eine Fiber-Channel-Schnittstelle. Die SAN-Technologie wurde entwickelt, weil immer größere Datenmengen übertragen werden müssen. SAN-Netzwerke unterstützen Übertragungsraten von bis zu 100 MBps über Entfernungen von bis zu zehn Kilometern; sie können sich aus verschiedenen Speichersystemen zusammensetzen, z.B. RAID-Systemen, Bandlaufwerken, CD-ROM-Sammlungen oder mehreren Magnetplatten, die durch Glasfaserverbindungen mit einem oder mehreren Servern verbunden sind.

Shockwave
Eine Entwicklung von Macromedia (bekannt durch das Flash-Format), mit der schnell und unkompliziert multimediale Inhalte in das WWW integriert werden können. Mit dem entsprechenden, kostenlosen Browser-PlugIn, das im Macromedia Shockwave- Plug-In Center gedownloadet werden kann, werden Shockwave-Kreationen sichtbar.

Spline
Spline-Kurven dienen z.B. dazu, weiche, gerundete Linien (CAD), Querschnitte von Objekten (3D-Modellierung) oder Bewegungspfade (Animationen) festzulegen. Spline-Flächen erlauben, organisch runde Körper zu bilden. Sie schmiegen sich an Kontrollpunkte an, die im Raum plaziert sind. Durch Verschieben dieser Kontrollpunkte werden die Splines geformt - ein äußerst effektives Verfahren, vergleicht man es mit der Bearbeitung von Hunderten von Polygonen, aus denen typischerweise 3D-Software-Objekte bestehen. Von den diversen Typen an Spline-Kurven und -Flächen sind besonders die Bézier-Kurven bekannt.

Trinitron®-Bildröhrentechnik
Von Sony entwickelte Farbbildröhrentechnik. Anders als bei sogenannten "Black-Matrix-Flat- Square"-Bildröhren, die mit einer Lochmaske ausgestattet sind, verfügt die Trinitron®-Röhre über eine Streifenmaske. Im Gegensatz zu der perforierten Lochmaske, bei der jeweils drei zu einer Einheit zusammengefaßte Farbinformationen durch die Maske projiziert werden, sind die Farbinformationen bei der Streifenmaske vertikal angeordnet. Möglich ist dies durch ein Drahtgitternetz. DieTrinitron®-Röhre stellt ein kontrastreicheres und brillanteres Bild als konventionelle Bildröhrentechnik bereit (siehe auch DIAMONDTRON™-Bildröhrentechnik).

Vektorisieren
(Raster-Vektorkonvertierung) Vorgang, durch den Rasterdaten / Pixel-Grafik in Vektorgrafiken überführt werden • Die Resultate können in vektororientierte CAD- und Grafikprogramme übernommen und editiert werden (auch Tracen genannt). In der Regel verliert das Ergebnis an Darstellungsqualität - da es auch bei teuren Systemen immer wieder Probleme mit der Mustererkennungen gibt - so wird beispielsweise von den (mir bekannten) Systemen eine gestrichelte Linie nicht als eine Linie erkannt wird, sondern nur als eine Ansammlung unzusammenhängender Einzelelemente.

VRML
Abkürzung für "Virtual Reality Modeling Language" • Seitenbeschreibungssprache ähnlich der WWW-Sprache HTML, mit dem Unterschied, daß keine Hypertextdokumente, sondern dreidimensionale Szenen beschrieben werden können.


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